Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden  
logo
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 1.377 mal aufgerufen
 D-Rating
Birdieman Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 46

16.04.2010 14:23
RE: FAQ antworten

Seit wann gibt es die DDGR?
Die DDGR wurde 1999 im Zusammenhang mit der Gründung der Disc Golf Abteilung von Matthe Behrendt und Frank Neitzel entwickelt. Die erste Rangliste erschien in der Frühjahrsausgabe des Birdie im Jahr 2000.

Wie funktioniert die DDGR?
Die DDGR ist eine Handicaprangliste, wie man sie vom klassischen Golf kennt. Das Handicap hinter dem Spielernamen gibt an, um wie viele Würfe ein Spieler erwartungsgemäß besser oder schlechter spielt als ein anderer.

Gilt die DDGR für alle Kurse?
Die DDGR-Handicaps gelten für einen typischen 18-Bahnen-Kurs mittlerer Schwierigkeit.

Was ist mit Kursen, die mehr oder weniger als 18 Bahnen haben?
Bei kürzeren oder längeren Kursen muss das Ergebnis auf 18 Bahnen hochgerechnet werden. Z.B. muss bei einem 21 Bahnen-Kurs das Ergebnis mit 7/6 multipliziert werden: ein Handicapunterschied von 5,5 Würfen entspräche damit einem erwarteten Unterschied von 6,4 Würfen. Zudem muss der Kursstandard berücksichtigt werden. Ist der Kurs besonders schwierig, erhöht sich der Handicapunterschied weiter

Was sagt der Kursstandard aus?
Die Kursschwierigkeit oder der Kursstandard ist das Ergebnis, das ein idealer Spieler (d.h. ein Spieler der genau so spielt wie sein Handicap lautet) mit dem Handicap 0 auf dem Kurs erwartungsgemäß erzielen dürfte bzw. erzielt hat.

Ich will mit meinem Freund auf unserem Heimkurs um einen Müsliriegel spielen und weiß, dass sein Handicap in der DDGR 3,5 Würfe besser ist als meines. Unser Heimkurs hat 9 Bahnen und ist ziemlich leicht. Welchen Unterschied kann ich voraussetzen?
Wegen der 9 Bahnen reduziert sich das Handicap um die Hälfte, also auf 1,75 Würfe. Wenn der Kurs leichter als ein normaler Turnierkurs ist, dann reduziert es sich noch etwas weiter, es dürfte damit etwa bei 1,5 liegen . D.h.: spielst du auf der Runde nur 1 Wurf schlechter als dein Freund, gewinnst du den Müsliriegel, spielt dein Freund mindestens zwei Würfe besser als du, gewinnt er.
Wenn du allerdings genau wissen willst, wie groß der Handicapunterschied auf eurem Heimkurs zwischen dir und deinem Freund ist, solltest du eure Handicaps nur auf der Grundlage der Ergebnisse auf eurem Kurs berechnen

Wie kann ich das machen?
Für den Anfang: nimm von den letzten 10 gespielten Runden die 9 besten und bilde den Durchschnitt.

Was taugt die DDGR, wenn es so schwierig ist, aus dem DDGR-Handicap das spezielle Handicap für einen bestimmten Kurs abzuleiten?
Die Ableitung ist solange schwierig, wie man den Kursstandard nicht kennt. Um dies zu wissen braucht man eine genügend große Zahl von Spielern, die den Kurs unter gleichen und Wettkampfbedingungen absolvieren.
Abgesehen davon, es zwei Spielern zu ermöglichen, mit gleichen Chancen um einen Müsliriegel spielen zu können, stellt die DDGR auch einen allgemeinen Maßstab für die Spielstärke eines beliebigen Spielers dar.
Der Bezug auf einen Standardkurs ermöglicht den Vergleich von Spielern, die auf verschiedenen und unterschiedlich schwierigen Kursen gespielt haben.

Warum kann man sich bei der DDGR nicht verbessern, indem man mehr Turniere spielt?
Weil man durch mehr gespielte Turniere nicht per se besser wird. In der DDGR kann man sich mit jedem weiteren Turnier verbessern oder verschlechtern. Jedoch kann man davon ausgehen, dass häufige Turnierteilnahmen für das eigene Spielniveau positiv sind, insofern hat ein Spieler, der viel Turniere spielt, bessere Chancen, seine Spielstärke und damit sein Handicap zu steigern.

Wie unterscheidet sich die DDGR vom PDGA-Rating?
Beide Systeme sind im Ergebnis gut vergleichbar, da beide im Stile des klassischen Handicaps eine Aussage über die Spielstärke unabhängig von der Anzahl gespielter Turniere machen.
Die wesentlichen Unterschiede sind:
Das PDGA-Rating wird in einer Punkteskala ausgedrückt, in der 10 Punkte mehr oder weniger eine um einen Wurf bessere oder schlechtere Leistungsstärke bedeuten.
Ins PDGA-Rating gehen einzelne Runden und nicht ganze Turniere als Basiseinheit ein.
Das PDGA-Rating erhalten nur PDGA-Mitglieder während das DDGR-Handicap für alle Spieler deutscher Turniere ermittelt wird.

 Sprung  
Xobor Ein Xobor Forum
Einfach ein eigenes Forum erstellen