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Dieses Thema hat 31 Antworten
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 Treffpunkt
Seiten 1 | 2 | 3
Werner S Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 68

10.07.2013 14:44
#16 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Ich kläre mal intern ab, ob ich unsere Zahlen veröffentlichen darf. Vorab kann ich mitteilen, dass wir mit allen Turnieren auf temporären Parcours Verluste gemacht haben. Einzig das von Dirk Poehlke mit Unterstützung von Hubert Henkel im Frühjahr auf der Anlage in Bad Fredeburg (nur wenige zusätzliche Körbe und Bahnen / 2, meine ich) organisierte Turnier hat einen wirtschaftlichen Überschuss eingebracht. Dies, obwohl wir die Grillwürstchen in Münster vergessen hatten und neue kaufen mussten ;-)
LG Werner
P.S.: Ich kalkuliere übringens (sehr eng) für einen Disccatcher-Einsatz 2,50 € bis 3 € pro Korb und Turnier.
P.P.S.: In Beckum gingen 10 € für das Playerspackage drauf. Die restlichen Gelder gingen in einen Topf von dem über 50 % an Preisgeld (490 €) ausgeschüttet wurden. Ich persönlich finde es für die Spitzenspieler zu wenig, aber dies ließe sich zukünftig wohl nur durch eine Antrittsprämie für Top-Leute und die DFV-Preisgeldverteilung (ich habe denm Preisgeldrechner von Jens Schrader verwendet.) leistungsgerechter verteilen.

Werner S Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 68

10.07.2013 14:46
#17 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

@Mave: Bei dem Beitrag bekommst Du Preisgeld bei PDGA-Tunrieren. Du bist dann Pro. Als Amateur zahlst Du nur 12 € bis 15 €, erhälst die meisten PDGA-Vorteile, kannst aber kein Preisgeld gewinnen.
Gruß Werner

DeKu Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 7

20.07.2013 12:16
#18 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Zitat
Gepostet von Werner S
@Mave: Bei dem Beitrag bekommst Du Preisgeld bei PDGA-Tunrieren. Du bist dann Pro. Als Amateur zahlst Du nur 12 € bis 15 €, erhälst die meisten PDGA-Vorteile, kannst aber kein Preisgeld gewinnen.
Gruß Werner



Ich sehe auf der PDGA Seite als Amateur einen Beitrag von 50$, was auch mehr als 12-15€ wäre. Zudem wollte ich da fragen, was alles ein PDGA Turnier ist. Was ist, wenn in Deutschland B und A Turniere ausgerichtet werden, haben diese ja auch meist ein PDGA Status. Wenn es nun Preisgelder gibt, dürfen die nur nur ausgezahlt werden, wenn derjenige PDGA-Pro Mitglied ist?

Zitat
Gepostet von Hessel Bächer
Interessant ist allerdings die Überlappung von "deinem" Thema Regeln und "meinem" PDGA. Ohne die PDGA hätten wir weder einheitlichen Regeln, die wir einhalten könnten noch einheitliche Körbe oder standardisierte Scheiben. Kurz gesagt: ohne die PDGA gäbe es DiscGolf als den Sport, den wir alle spielen so gar nicht. Damit wäre zugleich auch die Frage geklärt, was man von einer PDGA-Mitgliedschaft hat: Man unterstützt die Organisation. die uns alle weltweit unter einen Hut bringt. Mir ist das die paar Euro im Jahr wert.[/b]



Das könnte ich bei 50$ im Jahr nicht unterschreiben. Dafür, dass ein Computer mich irgendwo listet brauche ich nicht diese enorme Summe zahlen. Dafür, dass die PDGA Scheiben anerkennt, sollen die Hersteller zahlen. Ich bin ja auch nicht Mitglied bei TÜV Süd oder bei den "CE" Leuten, um geprüfte Geräte zu Hause zu haben und zahle dort einen Jahresbeitrag. Und zur Zeit tut der DFV und die örtlichen Vereine, sowie Kreissportbünde viel mehr für mich und das kostet mich im Jahr deutlich weniger, als die PDGA mit 50$, die bis auf das Regelwerk nicht viel für mich tut, oder sehe ich das gerade falsch? Vielleicht relativiert sich das ganze, wenn diese 50$ sich in diese 12€ wandeln, oder ist das der Beitrag für DFV Mitglieder?

Gruß
Dennis

[ Editiert von DeKu am 20.07.13 12:26 ]

Uve Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 41

21.07.2013 11:47
#19 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Moin dennis,

es gibt einen extra beitrag der für dfv mitglieder der mit der pdga ausgehandelt worden ist!

aber selbst wenn es 50 dollar wären, wären das 38 euro, das sind 3,... euro im monat, sorry aber wem das zuviel ist...

Nowki ( gelöscht )
Beiträge:

21.07.2013 19:30
#20 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Ja, schon komisch das jeder immer alles haben will und dann am besten for free. Und dann der Vergleich aus dem Sport mit dem TÜV. Schon mal überlegt wie es sich mit der DFL, der FIFA und der UEFA verhält?

Amateur Status: Verbot der Annahme von Preisgeldern
Pro Status: Preisgelder können angenommen werden
=> Nehme ich einmal Preisgeld an, komme ich automatisch in den Pro Status. Das muss man sich halt überlegen und gehört zu den Regeln des Sports, ob man es nun gut findet oder nicht.

Schade das ein PDGA Rating für deutsche Turniere über Jahrzehnte vernachlässigt wurde, so dass nun diese Mentalität einzug gehalten hat. Eine direkte Kooperation bzw. Orga durch den DFV wäre ideal gewesen aus meiner Sicht.

Hoffentlich wird es hier ein einsehen geben und das DFV Rating endlich mal dem PDGA Rating gleich gezogen, und dass für ALLE Turniere.

Uve Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 41

21.07.2013 23:21
#21 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

ob es nun ein pdga rating oder das d rating wird ist mir in erster linie erstmal egal, nur es muss ein rating für alle deutschen turniere geben nicht nur für a unf b turniere! man kann nicht verlangen das man sich nur auf 2 tagesturnieren qualifiziert für die major tour, wozu sind die c turniere dann da?

was ich mich jedoch frage ist, wenn es das d rating wird, wie stellt man sich dann die qualifikations kriterien für ausländische spieler vor! soll das, ganz dreist gesagt, so sein wie jetzt jeder ausländische spieler kriegt einen platz egal wie seine spielerische leistung ist, hauptsache man hat ein internationales flair? (hab ich leider nicht nur einmal beobachtet)

sobald ( gelöscht )
Beiträge:

22.07.2013 14:02
#22 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Ja wo hast Du denn sowas beobachtet? In Berlin vielleicht? Ist aber schon länger kein GermanTour-Stopp! Leider. Ich finde das ein internationales Flair dem deutschen Turnieralltag recht gut bekommen würde, weil es a) den Austausch fördert, also Spieler motiviert, sich gegenseitig bei Turnieren zu besuchen, b) frische Technik und Taktik importiert, c) der Außenwirkung des Sports in seinen stets gerne kommunizierten Vorteilen (sozialer Austausch auf der Runde...) zu Gute kommt.
Das Problem kann doch um himmelswillen nicht beim "internationalen Flair" liegen! Mehr und größere Discgolf-Anlagen bauen, auf Golfstart umstellen, Amateur-Divisionen anbieten etc. - Das ist der Weg! Und nicht: wie kann ich meine Ängste, möglicherweise nicht starten zu können, in ein hermetisches System übertragen! In der Internationalität steckt eine riesige Chance für den Discgolf-Sport, die es definitiv zu nutzen gilt.

gruß sobald

MAVE Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 23

22.07.2013 18:37
#23 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Zitat
Gepostet von Nowki

Schade das ein PDGA Rating für deutsche Turniere über Jahrzehnte vernachlässigt wurde, so dass nun diese Mentalität einzug gehalten hat. Eine direkte Kooperation bzw. Orga durch den DFV wäre ideal gewesen aus meiner Sicht.

Hoffentlich wird es hier ein einsehen geben und das DFV Rating endlich mal dem PDGA Rating gleich gezogen, und dass für ALLE Turniere.



Ich find es auch komisch das die C turniere anscheinend nicht mit zählen. A bzw B Turniere sind für mich echt schwer bzw nicht zu besuchen. nen Rating hätte dennoch gern.

Hessel Bächer Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 68

23.07.2013 17:44
#24 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

@Deku ja das siehst du falsch: die PDGA ist die einzige Organisation, die dir und uns es überhaupt ermöglicht den Sport zu betreiben, den wir alle als DiscGolf kennen. Die Diskussion um das Rating verdeckt immer ein bischen die aus meiner Sicht wichtigste Leistung der PDGA: Sie bietet den weltweit einheitlichen Rahmen für alle Aspekte unseres Sportes. Ohne eine solche Organisation würde jeder von uns mit seinen Kumpels irgendwelche Plastikscheiben durch irgendwelche Parks auf irgendwelche Ziele werfen. Die DG-Abteilung, deine DG-Abteilung im Verein und Deine Kreisverbände gäbe es gar nicht. Das alleine sollte genug Motivation sein, sich auch an der Finanzierung dieser Aufgabe zu beteiligen. Das Rating (übrigens auch das einzig weltweit relevante) ist dabei dann nur noch eine Zugabe.

@Uve GTC-Turniere sind als Einstieg in DG als Turniersport gedacht. Spieler und Veranstalter können da ohne den ganz großen Aufwand DiscGolf als Sport kennenlernen und betreiben. Es wäre sicher eine sinnvolle Aufgabe für ein D-Rating für die Spieler, die nur bei diesen Turnieren starten ein Mass für ihre Leistung zu bieten. Meines Wissens ist allerdings die Berechnung welchen Ratings auch immer für EinTagesTurniere nicht ganz einfach und wird u.a. deshalb auch von der PDGA nicht gemacht.

Wenn die kommende MajorTour das sportliche Aushängeschild des DG sein soll, dann kann man sehr wohl verlangen, dass Spieler sich dafür bei den ZweiTagesTurnieren der GT qualifizieren. Im Gegenteil fände ich es sogar sinnvoll, dass mittelfristig eine Art Qualifikationsmodus gilt, bei dem man sich über GTC für die GT, über die GT für die MT und über die MT für größere sportliche Ereignisse wie EM, EuroTour, DM usw. qualifizieren muss.

Ausländische Spieler sind auf alle Fälle eine Bereicherung für unseren Sport, so wie es auch für deutsche Spieler im Ausland gilt. Selbstverständlich sollte aber für die MT auch hier Leistung ein wichtiges Kriterium sein. Da praktisch alle ausländischen Spieler, die bei uns starten ein PDGA-Rating besitzen ist die Vergleichbarkeit der Leistung aber kein Problem. Große internationale Turniere gehen genauso vor. Die Anmeldung erfolgt oft gestaffelt, z.B: die ersten Wochen ausschliesslich Spieler (Open) mit einem Rating über 975, dann die über 950 und, wenn dann noch Plätze offen sind, der Rest. Nationalität ist dabei kein Kriterium!

Unabhängig davon werden deutsche Spieler bei allen ausländischen Turnieren immer sehr gerne und sehr herzlich willkommen geheissen. Es wäre sehr merkwürdig, wenn wir im Gegenzug versuchen würden die ausländischen Spieler von unseren Turnieren fernzuhalten.

Nowki ( gelöscht )
Beiträge:

23.07.2013 21:04
#25 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Kein Rating für eintägige Turniere durch die PDGA? Wo hast du das denn her? Ich hab fast 4 Jahre in den USA gelebt und ein PDGA Rating für eintägige Turniere bekommen. In Deutschland sogar auch.

Uve Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 41

24.07.2013 08:51
#26 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

ich hab ja niergendswo geschrieben das ich nicht will das ausländische spieler auf der mt spielen, es muss jedoch eine einheitliche qualifikations regel geben! das ist meiner meinung nicht gegeben wenn man am d rating fest hält und ausländer nach dem pgda rating auswählt!

und markus hat vollkommen recht auch ein tages turniere werden geratet bei der pdga, es kann doch nicht sein das 2-3 b turniere ausreichen um sich für die major tour zu qualifizieren!

in meinen augen sollten die c turniere auch nicht mehr als einsteigen turniere zu sehen sein, klar sind sie im regelfall die ersten turniere die man im rahmen der gt spielt, jedoch hat man dann meistens schon an kleinen regionalen turnieren teilgenommen! ich sehe die challangetour eher als amateur klasse und dazu gehören nun mal c und b turniere!

Hessel Bächer Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 68

24.07.2013 09:44
#27 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

@UVE wie soll denn dann die Qualifikation für Ausländer funktionieren? Ausländer haben nur das PDGA-Rating und viele deutsche Spieler (noch) kein PDGA-Rating? Da das PDGA-Rating alle PDGA-Turniere abdeckt sind diese Rating-Werte sicher auch mindestens so verlässlich wie die des D-Rating. In den meisten Fällen liegt das PDGA-Rating zumindest bis jetzt wahrscheinlich auch näher an der wahren Spielstärke.

Zu Anzahl der Turniere, die notwendig ist sich für die MT zu qualifizieren: Wenn es nach dem Rating geht spielt die Anzahl der gespielten Turnierrunden erst einmal keine große Rolle. Es gibt in jedem System eine Mindestanzahl Turniere die gespielt werden müssen, um ein Rating errechnen zu können und dann eine Mindestanzahl an Turnieren in einem bestimmten Zeitraum um in der Wertung zu bleiben. Wie das genau abläuft weiss ich nicht, aber es ist klar, dass man mit sehr wenigen Turnieren ein sehr gutes Rating bekommen und erhalten kann.

Ist ja auch sinnvoll, da die Anzahl der Turnierrunden ja nichts mit der Spielstärke eines Spieler zu tun hat. Der Spieler mit dem zur Zeit vierthöchsten Rating ist Jesper Lundmark. Er hat 11 Runden in der Wertung und steht bei 1042. Wysocki steht bei 1048 und hat aber bereits 131 Runden in der Wertung. Das Rating ist damit das Gegenteil der aktuellen GT-Wertung, bei der es fast ausschliesslich darauf ankommt so viele Runden wie möglich bei den richtigen Turnieren zu spielen.


PS: natürlich wertet die PDGA auch ETT - mein Fehler.

Uve Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 41

24.07.2013 10:51
#28 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

@ Hessel Bächer da liegt es wohl bei uns endlich mal einen schritt auf die europäische discgolf gemeinschaft zuzugehen und anzuerkennen das eine pdga pflicht zumindest für die die in der major tour spielen wollen, nicht das verkehrteste ist. wie du schon zuvor geschrieben hast ist dss auf anderen europäischen spitzen turnieren auch so.

es ist so typisch deutsch immer das eigene system zu haben und dass dann möglichst kompiziert zu machen, so das es richtig viel arbeit kostet und man die wesentlichen sachen aus den augen verliert.

wysocki hat konstant über 131 runden ein rating von 1048 aufgebaut, das ist in meinen augen nicht vergleichbar mit nur 11 runden von jesper, auch wenn das rating ähnlich ist! ein konstantes gutes spiel macht einen guten spieler aus nicht weil er 2-3 turniere gut gespielt hat und deshalb ein gutes rating hat. und ich weiß wer jesper lundmark ist und will ihn hier nicht als schlechten spieler hinstellen, das ist nur in meinen augen nicht zu vergleichen.

Gast ( gelöscht )
Beiträge:

25.07.2013 15:20
#29 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

Niemand spielt zufällig elf Runden bei denen ein Rating von 1042 herauskommt. Die Spielstärke ist völlig unabhängig von der Häufigkeit der offiziellen Turnierauftritte.
Problematisch wird es, wenn die Sportler zu tricksen beginnen, um ihr Rating (nur für Anmeldungen wichtig) hoch zu halten, obwohl sie derzeit schwächer spielen. Aber das ist Klagen auf hohem Niveau.

Wir, die DiscGolfer Münsterland, planen derzeit für das Frühjahr 2014 zwischen der Dutch Open und Copenhagen Open ein EuroTour (B-Tier)-Turnier in Beckum. Dies auch, um den Deutschen PDGA-Spielern die Begegnung mit - hoffentlich vielen - ausländischen Spielern zu erleichtern. Natürlich soll es, Uve, auch ein kleiner Schritt von uns auf die Europäische DG-Gemeinschaft werden.

Viele Grüße
"Gast" Werner aus Münster

Uve Offline

Scheibenwerfer

Beiträge: 41

26.07.2013 10:01
#30 RE: D-Rating - wohin könnte die Reise gehen? antworten

das jesper nicht zufällig so ein rating gespielt hat ist mir schon bewusst, es ist ja auch nicht so das mir der name nix sagt...

trotzdem ist die leistung meiner meinung nach eine andere, ob ich nur 3-4 turniere in meiner nähe spiele auf bekannten kursen oder mich überall auf der welt immer wieder neuen fremden kursen stelle!

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